Was will ich wirklich?

Ein Morgen der Klarheit über Yoga, Atem und Bewusstsein

Heute Morgen hatte ich viel Zeit.
Keine Termine, kein Unterricht, kein Telefon.

Nur Zeit.

Ich habe mich zuerst fünf Minuten still hingesetzt, die Augen geschlossen, geatmet und meditiert. Danach habe ich mir eine Frage gestellt, die so einfach klingt und doch unglaublich tief ist:

Was will ich wirklich – im Leben, im Yoga und in meiner Arbeit mit Menschen?

Nicht aus dem Kopf heraus.
Nicht aus einem Businessplan.

Sondern aus dem Herzen.

Also habe ich angefangen zu schreiben.


Dankbarkeit für das, was bereits da ist

Das Erste, was mir bewusst wurde:
Es ist schon unglaublich viel da.

Zum Beispiel unsere Verbindung – Natalie und ich.
Dualseelen. Eins.

Unser Zusammenleben fühlt sich gerade sehr bewusst und lebendig an, mit ganz viel Liebe & Verbundenheit.
Natalie und ich erleben Phasen intensiver Gespräche, Momente des Kuschelns, manchmal auch Situationen, in denen wir uns gegenseitig triggern.

Und mit vier Kindern ist natürlich immer etwas los. Es wird gelacht, gespielt, diskutiert, manchmal auch gestritten – und genau darin liegt unglaublich viel Leben.

Wir haben als Familie jeden Tag viele Möglichkeiten zu wachsen.
Zu lernen, geduldiger zu sein.
Mehr zuzuhören.
Mehr zu fühlen.

Und immer wieder neu zueinander zu finden.

Natalie geht ihren spirituellen Weg auf ihre Weise – und ich meinen.
Und doch berühren sich unsere Wege immer wieder.

Gerade diese Lebendigkeit macht unser Familienleben so besonders – und dafür bin ich sehr dankbar.


Meine Arbeit fühlt sich richtig an

Während ich weitergeschrieben habe, wurde mir auch etwas klar:

Ich mache bereits genau das, was ich liebe.

Meine Yogalehrer-Ausbildung fühlt sich sehr stimmig an.
Die Menschen vertrauen mir, und ich spüre, dass dort ein Raum entsteht, in dem Yoga wirklich gelebt wird.

Auch meine Yoga-Kurse, meine Atemarbeit und die Einzelbegleitungen sind sehr besondere Begegnungen.

Oft sitzen wir einfach zusammen, trinken Tee, atmen bewusst und sprechen über das Leben.

Und manchmal passiert genau dort etwas sehr Einfaches und gleichzeitig sehr Tiefes:

Menschen erinnern sich wieder daran, wer sie eigentlich sind.


Mein eigentliches Geschenk als Yogalehrer

Während ich darüber nachgedacht habe, wurde mir klar:

Mein Geschenk ist nicht nur Yoga.

Yoga ist das Gefäß.

Was ich wirklich anbiete, ist Raum.

Raum für:

  • Bewusstsein
  • Achtsamkeit
  • Meditation
  • Humor
  • ehrliche Begegnung
  • bewusstes Atmen

Menschen dürfen bei mir so sein, wie sie sind.

Und genau darin entsteht oft die größte Veränderung.


Meine Vision für die nächsten Jahre

Wenn ich mir mein Leben in fünf Jahren vorstelle, sehe ich kein riesiges Wachstum nach außen.

Ich sehe eher Vertiefung.

Dieses Haus bleibt ein Ort für Yoga, Begegnung, Atemarbeit und Ausbildung.

Ein kleines Yoga-Zentrum mit Gruppen von vielleicht zehn bis zwölf Menschen.

Mehrere Yoga-Ausbildungen pro Jahr, kleine Yogagruppen und Einzelarbeit mit Menschen, die wirklich in die Tiefe gehen möchten.

Mein Büro möchte ich in den nächsten Wochen noch schöner gestalten.
Warm, klar, ruhig.

Ein Ort zum Arbeiten, Schreiben, Meditieren und Reflektieren.

Und draußen sehe ich den Garten, den Balkon, vielleicht einen noch schöner gestalteten Hasenbereich – kleine Plätze zum Durchatmen und Ankommen.


Bewusst leben statt automatisch reagieren

Eine ehrliche Frage an mich selbst war auch:

Was darf ich weniger tun?

Mir wurde klar, dass ich in Momenten, in denen ich getriggert werde, weniger ins alte innere Kind rutschen möchte.

Stattdessen möchte ich öfter ins Herz gehen.

Bewusst atmen.
Einen Moment innehalten.
Wieder spüren.

Und auch meine eigenen Grenzen besser respektieren.

Pausen machen.
Nach innen gehen.
Und dann aus neuer Kraft weitergehen.


Wenn Menschen in zwanzig Jahren über mich sprechen

Eine weitere Frage war:

Was sollen Menschen in zwanzig Jahren über mich sagen?

Vielleicht so etwas wie:

„Bei Peter habe ich gelernt, wieder bewusst zu atmen.“
„Er hat mir gezeigt, dass ich nicht meine Gedanken bin.“
„Dass ich nicht meine Gefühle bin.“
„Dass ich mein Leben bewusst gestalten kann.“

Und vielleicht auch:

„Bei ihm durfte ich einfach sein.“


Die eigentliche Antwort

Am Ende meiner drei Stunden habe ich mir eine letzte Frage gestellt:

Wenn ich alle Konzepte loslasse – Yoga, Business, YouTube, Ausbildungen …

Was möchte eigentlich durch mich in die Welt kommen?

Die Antwort kam ganz still.

Ein Wort.

Baba.

Meine innere Führung.

Vielleicht besteht mein Weg genau darin:

Gestalten – und gleichzeitig geführt sein.


Ein Satz bleibt

Wenn ich alles zusammenfasse, dann vielleicht so:

Ich erschaffe Räume, in denen Menschen sich erinnern, wer sie wirklich sind.

Und dafür bin ich dankbar.

Dankbar für meine Kinder.
Dankbar für Natalie.
Dankbar für dieses Haus.
Dankbar für Yoga, Atem und Bewusstsein.

Und dankbar für jeden Menschen, der diesen Weg ein Stück mit mir geht.

Mit Licht & Lächeln
Peter Lichtlächeln


Aktuelle Ausbildungen im Lichtlächeln

Aus dieser inneren Klarheit heraus entstehen auch meine neuen Ausbildungsangebote.

Im Lichtlächeln Haus biete ich in den kommenden Jahren mehrere tiefgehende Ausbildungen an:

Die Yogalehrer-Ausbildung 2026 ist bereits ausgebucht.

Die nächste Ausbildung startet im Januar 2027.

Wer spürt, dass dieser Weg ruft, kann jetzt schon ein individuelles Beratungsgespräch mit mir vereinbaren. In diesem Gespräch schauen wir gemeinsam, ob diese Ausbildung wirklich zu deinem Weg passt.

Ich freue mich darauf, Menschen zu begleiten, die Yoga nicht nur lernen, sondern wirklich leben möchten.

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